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4/6/2015  
Eine Einführung in das Leben Imam Reza(a)

 
Eine Einführung in das Leben Imam Reza(a)

Eine Einführung in das Leben Imam Reza(a)
Ich weiß nicht, wieviel du dich mit Medina auskennst..Aber Imam Reza kennt Medina sehr gut. Er wurde dort geboren. Die Kalender ist nicht genau sicher über sein Geburtstagdatum.. Auf die Geschichte kann man sich nicht so leicht verlassen. Für das Jahr seiner Geburt wurden 765, 768 und 770 n.Ch. und für den Tag seiner Geburt wurden Freitage den 11. und 3. November, 31. August und 12. Dezember angegeben. Aber mit großer Wahrscheinlichkeit trifft das Jahr 765 n.Ch., das heißt das Jahr des Dahinscheidens seines Großvaters, Imam Dschafar Sadiq (a). Perdönlichkeiten wie Scheich Muffid, Kuleini, Kafaami, Schahid Sani tabarssi, Scheich Saduq, Ibn Suhra, Massoudi, Abul Fedaa, Ibn Assir, Ibn Hudschr, Ibn Dschusi und andere tagten sein Geburtsjahr im 765 n.Ch.. Zu seinen Namen gehören unter anderem Abul Hassan und zu seinen Titeln (Kunia auf Arabisch) zählen Saber, Saki, Wali, Fasil, Wafi, Sediq, Rasi, Siradsch-ulla, Nur-ul-Huda, Qurratul Ain ul Muminin, Kelidat ul mulhidin, Kufw ul Malik, Kafi ul Chalq, Rabbus Sarir und Riabu Tadbir.
Und Risa (Reza) ist der bekannteste Name Imam Rezas (a), mit dem wir den Imam nach all den Jahren kennen. Vielleicht möchtest du den Grund für diesen Namen wissen: „Er wurde Reza genannt, weil alle im Himmel und auf der Erde, auch der Gott, sein Prophet und die nachfolgenden Imame mit ihm zufrieden waren. Es wird auch gesagt: Alle waren mit ihm zufrieden, sowohl seine Gefährte auch seine Gegner..Abschließend wurde er Reza (gefällig) genannt, weil ihn auch Mamun mochte.“
Bei den Namen und Titeln seiner Mutter merkt man einen engen Zusammenhang zwischen den Namen von ihr und denen Imam Rezas. Ihre Namen und Titeln lauten: Um-ul-Banin, Nadschme, Sakan, Tuktam, Chaisaran, Tahere und Schaqra. Aus einer Überlieferung geht hervor,dass Imam Reza fünf Söhne und eine Tochter hatte. Jedoch meint der Allama Madschlessi, dass dem Imam nur ein Sohn, nämlich Imam Dschawad gehörte. Er schrieb: „Als Imam Rezas Kind wurde nur Dschawad bestätigt.“-Einen bekannten Namen für uns alle-.. Des Weiteren bleibt nur das Jahr des Dahinscheidens Imam Rezas. Diesbezüglich gibt uns die Geschichte keine klare Antwort.Vermutlich die Jahre 818, 819 und 822 sind die Jahre seines Dahinscheidens. Umgerechnet war der Imam 55 Jahre alt , als er märtyrer wurde. 35 Jahre war er bei seinem Vater und der restliche 20 Jahre war er der Imam der Schiiten. Der Beginn seines Imamats geschah gleichzeitig mit den letzten zehn Jahren des Kalifats von Haroun. Die kommenden fünf Jahre trifft er mit der Kalifatzeit von Amin zusammen und der restlichen fünf Jahrn der Imamat Imam Rezas fiel mit der Kalifatzeit von Mamun zusammen und gleichzeitig seiner Herrschaft auf damaligen islamischen Ländern.
Mamun, ist derjenige, der Iman Reza (a) mit Tücke vergiftete. Die Liebhaber von Imam Reza bestatteten dann sein Abbild in einer Haroun gehörenden Kuppel namens „Haus von Hamid ibn Qahbata Taie“. Sein Grabmal ist heutzutage ein Segen für seine Liebhaber.
In Medina
Die Imamatzeit Imam Rezas in Medina begann im Jahre 799 n.Ch.. Haroun-ur-Raschid war damals der politische Machthaber in Bagdad. Seine politik war, wie bei allen Gewalttäter in der Geschichte, Folter, Verhaftung und Ermordung. Er folterte die Bevölkerung wegen Steuerbezahlung und quälte die Nachfolger des Propheten (s). Er verhaftete Imam Rezas Vater, Imam Mussa ibn Dschafar (a) in Gefängnissen von Bassra, Bagdad und schließlich vergiftete er ihn. Damals geschah eine schwierige Zeit für Imam Reza und folgende Schwierigkeiten für die Liebhaber von Imam Ali (a). Zu der Zeit des Imamats des Imam Rezas war Haroun so über den Einfluss der Ahl-ul-Bait auf die Volksmasse besorgt, dass er außer Folterungen, die fremden Denkweisen mit den islamischen Wissenschaften vermischte. Er wollte dabei die Aufmerksamkeit der Volksmasse auf die fremden Wissenschaften ablenken. Abubakr Charasmi schrieb in einem Brief gerichtet an die Bewohner von Neyschabour bezüglich der Regierungsmethoden der Herrscher der Abbasidendynastie: „Haroun starb, als er den Baum der Prophetenschaft und der Imamat zunichte machte..Als ein Rechtleiter oder eine wichtige Person der Familie des Propheten verstarb, nahm niemand an seiner Beerdigung teil und verzierte niemand sein Grabmal mit Stuck. Wenn aber hingegen ein Clown oder ein Tänzer oder auch ein Mörder aus Königshaus gestorben war, teilten Anwälter und Richter an seiner Beerdigung teil und veranstalteten Trauerzeremonien für ihn. Mitglieder anderer Religionen genießen völlige Sicherheit in den Ländern dieser Tyrannen-Herrscher und wurden beim Unterricht ihrer Philosophiebücher nicht gehindert. Im Gegenteil wurde jeder Schiit anschließend getötet und außerdem wurde jeder, der seinen Sohn „Ali“ nannte, umgebracht.“
Angesichts der damaligen verdorbenen Lage bevorzugte Imam Reza seinen Imamat nicht kund zu geben und lediglich mit einer kleinen Gruppe seiner Gefährten Kontakt zu haben. Aber nach ein paar Jahren, als die Herrschaft von Haroun wegen verschiedenen Gefechten schwacher wird, entschied sich der Imam für die Bekanntgabe seines Imamats und setzte sich dann mit der Lösung religiöser Probleme der Bevölkerung auseinander. Der Imam selber sagt: „Ich saß im Innenhof des Prophetenschreins. Die Wissenschaftler in Medina waren damals nicht wenig. Trotzdem schickten sie mir ihre Fragen und ich habe sie alle beantwortet.“
Natärlich wird Haroun auch eines Tages sterben.. Als er im Jahre 809 n.Ch. zur Bekämpfung der Rebellen nach Chorasan reiste, starb er dort und wurde in Sanabad (Touss) in einem Zimmer des Palastes von Touss-Gouverneur „Hamid ibn Qahtaba Taie“ vergraben. Die Söhne von Haroun, Amin und Mamun, kämpften danach um das Königreich. Amin übernahm die Macht in Bagdad und Mamun wurde in Marv gekrönt. Der Streit zwischen diesen beiden Brüdern dauerte fünf Jahre, bis endlich die Armee von Mamun Bagdad angriff. Amin wurde im Jahre 814 n.Ch. ermordert und schließlich wurde Mamun der einzige Kalif...
So wurde in Irak, Hidschas, und Jemen rebelliert. Sie verlangten nur eins: Das die Nachfolger des Propheten das islamische Reich regieren!“
Mamun lud Imam Reza mit großer List und Tücke nach Chorasan ein. Die erste Frage immer lautet: Warum? Was wollte Mamun damit erreichen?
Der Grund: Mamun bezweckte mit dieser Einladung seine Politik zu rechtfertigen. Imam lehnte erst all seine Einladungen ab, bis Mamun den Imam ernst bedrohte!
Die historische Dokumentationen verraten nicht viel über die ersten Vordergründe der Reise Imams. Aber mit einer genaueren Untersuchung der vorhandenen Unterlagen, kann man feststellen, dass es vor seiner Reise nach Marv mehrmals Briefwechsel gegeben hatte und die Dringlichkeit der Reise Imams betont wurde.
Außer Einladungen schickte Mamun ebenfalls zwei seiner Gesandten, namens „Radscha ibn Sahak“und „Yassir Chadim“ nach Medina. Sie stellten Imam ihren Auftrag wie folgt vor: „Maamun hatte uns geschickt und gab uns den Auftrag dich mit uns nach Chorasan zu bringen.“
Imam Reza begriff alle Tücken Maamuns und erkannte all seine Verschwörungen.. Imam erinnerte sich an jahrelange Verhaftungen seines Vaters mit all den Schwierigkeiten und wusste außerdem, dass Mamun sogar seinen eigenen Bruder umbrachte und die Sorge über den Präsenz Imams unter der Volksmasse raubte ihm jetzt seine Ruhe. So machte sich Imam auf dem Weg..Er begann eine Reise, mit der er gar nicht zufrieden und glücklich war. Er musste von Medina, vom Schrein des Propheten Abschied nehmen und auch von Leuten, die ihn sehr liebten. Für die Bewohner Medinas war Imam Reza ein großzügiger Vater. Er brauchte keine geographische Reise, weil er vielmehr alle Herzen erorberte. Als er sich auf dem Weg machte, wusste er, was Mamun vorhatte und welches Schicksal ihn nun erwartete. Er wusste wohl, dass er in den Herzen verewign wird.
Von Medina nach Marv
Er konnte nicht einfach Medina verlassen. Auch wenn du nur einmal in ein vollkommend fremdes Land gereist bist, musst du dieses Gefühl wohl merken. Genau wie Josef, der, obwohl er in Ägypten reich und mächtig war, immer noch in sein Vaterland, Kanaan, kehren wollte. Imam Reza verabschiedete sich von Medina, obwohl er doch genau wusste, dass er nie zurückkommen wird. Scheich Saduq erzählt im Buch „Oyoun Achbar-ur-Reza (a)“ unter Berufung auf „Muhawal Sedschestani“: Imam verabschiedete sich vom Propheten (s)..Aber jedesmal er sich dem Grabmal des Propheten annäherte, weinte er lauter. Dann ging ich vor und gratulierte ihm. Imam aber sagte: „Lass mich alleine! Ich werde von meinem Großvater, Muhammed (s), getrennt und werde dann im Ausland sterben. Was uns heutzutage klar ist, ist der Anfangsort und der Endpunkt der Reise Imams, aber welche Strecken er genau während seiner Reise zurücklegte, wissen wir nicht. Es gibt verschiedene Meiningen dazu. Eine bestimmte Route können wir nicht bestimmen.
 
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