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4/5/2015  
Einige Geschichten aus dem Leben Imam Rezas (a)

 
Einige Geschichten aus dem Leben Imam Rezas (a)

Das Leben Imams ist mit glänzenden und magischen Momenten erfüllt, die die Liebhauber bezaubert. Wir bieten hier den Liebhaber der Ahl-ul-Bait einige Beispiele aus dem Buche „Divan-e-Choda“ (Gottes Divan), von Naeeme Dustdar, das aus vertrauenswürdigen Quellen entnommen wurde.

1. Zeichen des echten Harr des Propheten (s)
Ein Nachfolger der Ansar (Helfer des Propheten) kam eines Tages zu Imam. Er überreichte dem Imam eine silberne Schachtel und sagte: „Mein Herr! Ich habe ein Geschenk für Sie. Niemand hatte zuvor ein ähnliches Geschenk für Sie gebracht.“ Dann eröffnete er die Schachtel und holte ein paar Haare heraus. Er weiter: „Diese sieben Haarsträhnen gehören dem geehrten Propheten des Islam(s), die ich von meinen Vorvätern erbte.“ Der Imam nahm die Strähnen und meinte: „Nur vier Strähnen gehören dem Propheten!“ Der Mann blickte ins Gesicht Imamserstaunt und verbittert undsagte nichts. Als Imam dies merkte, hielt die drei unechten Haarsträhnen übers Feuer. So verbrannten sie. Aber als der Imam die vier echten Haarsträhne übers Feuer zog, strahlten sie und erhellte deren Strahlung das Gesicht des Mannes.
2. Imam Reza spricht mit einem Sperling
Erzählt von suleiman (einer der Gefährten Imam Rezas (a))
Imam besaß einen Garten außerhalb der Stadt. Ab und zu Mal ging er zur Entspannung in seinen Garten. Eines Tages begleitete ich auch den Imam. Gegen Mittag flog ein Sperling verlegen aus einem Baumzweig und setzte sich neben Imam. Der Schnabel vom Sperling wurden offen und geschlossen und er machte dabei unklare Rauschen, als ob er mit seinem Zwitschern etwas hätte sagen wollen. Imam sagte zu mir: „Suleiman! Dieser Sperling hat unter dem Dach ein Nästchen. Ihre Kücken werden von einer giftigen Schlange aber bedroht. Beeil Dich! Hilf ihr!“ Nachdem Imam dies sagte, war ich sprachlos. Ich stand auf, nahm einen langen Stab und rannte zur Terasse. Ich war so verlegen, dass ich beinahe umgefallen wäre. Ich fragte Imam mit großem Erstaunen: „Wie haben Sie herausgefunden, was der Sprling da sagte?“ Er antwortete: „Reicht das nicht, dass ich ein Gesandter Gottes bin?“

3. Die Gastfreundlichkeit von Imam Reza (a)
Erzählt von einem Verwandten Imams
Der Mann sagt: „Es war eine anstrengende Reise! Sie dauerte einen Monat lang!“
Imam: „Herzlich Willkommen!“
Der Mann: „Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie zu spät störe. Dass ich kein Obdach hatte, war ich gezwungen zu Ihnen zu kommen.“
Imam antwortete lächelnd: „Fühle dich wie Zuhause! Wir sind eine gastfreundliche Familie.“
In diesem Augenblick ließ das Öl der Lampe nach. Der Gast wollte das Öl in die Lampe zugeben, aber der Imam zog leicht und freundlich seine Hände zu sich und gab selber das Öl in die Lampe ein. Der Mann sagte: „Es tut mir Leid. Ich hätte Sie nicht stören dürfen.“ Imam, der sich mit einem Tuch die Ölflecken von seinen Händen entfernte, sagte: „Wir sind nicht eine Familie, die es ihrem Gast schwer nimmt.“

4. Schwarze Wolken
Erzählt von Hussein ibn Moussa
Ich hatte Zweifel. Aber nicht an Imam selber! Nein! Ich konnte nur einfach nicht glauben, wie die Unfehlbare Imame die Ereignisse vorhersagen können!?
Eines Tages verließen Imam und ich Medina. Unterwegs ist mir der Gedanke eingefallen, dass es schön wäre, wenn ich den Imam prüfen könnte! Kurz Danach fragte mich der Imam: „Hussain! Hast du etwas mitgenommen, der dich vor dem Regen schützt?“ Erst dachte ich, dass er das nicht ernst meinte. Dann blickte ich ins Imams Gesicht und sah keine Spur von einem Scherz! Kaum war ich mit meinem Satz fertig, als ein Regentropf auf mein Gesicht fiel. Ich war sprachlos...Ich blickte in den Himmel. Schwarze Wolken kamen zu uns herbei und begannen ausgerechnet über unsenen Köpfen zu regnen. Nach einer Weile war der Regen so stark, dass wir heimkehren mussten.
5. Das wohltuende Getränk
Erzählt von Abu Haschim Dschafari
Ich hörte dem Imam zu. Das Wetter war extrem warm und der Sonnenschein machte die Hitze noch stärker. Ich hatte einen riesig großen Durst. Lauter Sittsamkeit konnte ich nicht Imam unterbrechen und nach Wasser fragen. In diesem Augenblick aber sagte Imam: „Holen Sie etwas Wasser!“ Der Diener überreichte Imam einen Krug mit Wasser. Imam trank aus dem Krug und dann gab er ihn mir weiter. Ich nahm den Krug und trank daraus.. Nein! Mein Durst war nicht gelöscht. Ich konnte gar nicht mehr ertragen. Es fiel mir schwer. Sogar das Wasser konnte meinen Durst nicht stillen! Aber es war nicht moralisch gesehen anpassend, nach einer kleinen Weile wieder nach Wasser zu fragen. Wieder erblickte mich der Imam und sagte: „Holen Sie etwas Mehl, Zucker und Wasser!“ Dann löste er Mehl ins Wasser auf und gab bisschen Zucker dazu. Er machte mir ein wohltuendes Getränk. Ich vergaß mich bei ihm zu bedanken. Ich weiß nicht, vielleicht war ich beschähmt oder war das aus Freude oder war ich an dem Moment nicht bewusst. Als er sagte: „TrinkAbu Haschim! Trink! Es stillt deinen Durst!“ ; Ich griff nach dem Getränk und trank ich draus. Das war echt wohltuend!

6. Sie sind mein Imam
Erzählt von einem Freund von Ibn Abi Kassir
Nach dem Dahinscheiden von Iman Moussa Kasim (a) hatte ich immer Zweifel daran, wer unser nächster Imam wird. Eines Jahres pilgerte ich nach Mekka und ich wollte außerdem meine Verwandte besuchen. Eines Tages begegnete ich dem Ali ibn Moussa al Reza (a) neben Kaba. Ich fragte mich: „Gibt es jemand, dessen Befolgung unsere Pflicht ist?“ Kaum war ich zu Ende, dass Ali ibn Moussa mich ansprach: „Bei Gott! Ich bin derjenige, dessen Befolgung von Gott vorgeschrieben wurde.“ Ich war sprachlos. Hätte ich laut gesprochen? Dann merkte ich, dass sogar meine Lippen sich nicht bewegten. Ich sagte zu ihm beschähmt: „Mein Herr! Ich bitte Sie um Entschuldigung! Jetzt erkannte ich Sie. Sie Sind mein Imam.“ Ich begann zu weinen.

7. Der letzte Pilgerfahrt
Erzählt von Mowaffaq (Einer der Diener Imams)
Der Sohn Imam Rezas (a), Imam Dschawad, war fünf Jahre alt, als wir nach Mekka pilgerten. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich setzte Imam Dschawad auf meine Schultern und wir umkreisten Kaba. In einer Umrundung wollte Imam Dschawad neben „Dem Schwarzen Stein“ (Hadschar-ul-Aswad) stehen bleiben. Erst sagte ich nichts aber dann wollte er sich nicht bewegen. Kummer konnte man in seinem kleinen Gesicht merken. Ich suchte nach Imam Reza und fand ich ihn letzendlich. Ich erzählte ihm, was alles geschah. Imam näherte sich seinem Sohn an. Ich kann mich noch gut an das Gespräch zwischen dem Vater und Sohn erinnern... „Mein Sohn! Warum kommst du nicht mit uns?“
„Nein Vater! Lassen Sie mich bitte ein paar fragen stellen, dann komme ich mit euch!“
„Sag!“
„Vater! Haben sie mich lieb?“
„Klar, mein Sohn!“
„Wenn ich noch eine weitere Frage hätte, würden Sie sie auch beantworten?“
„Klar!“
„Vater, warum ist Ihre heutige Pilgerfahrt anders? Es scheint Ihr letzter Besuch der Ka‘ba zu sein!“
Imam Reza schwieg für eine lange Weile...
Ich dachte an Imams Reise nach Chorasan. Ich erblickte den Imam. Mir kamen die Tränen. Imam umarmte seinen Sohn...Ich konnte es nicht mehr ertragen und...

8. Eine Vergessene Frage
Erzählt von Ismaeel ibn Mihran
Ahmad Basanti und ich diskutierten im Seria-Dorf über das Alter von Imam Reza (a). So vereinbarten wir, ihn selber nach seinem alter zu fragen. Eines Tages besuchten wir Imam aber vergaßen wir völlig unsere Frage. Als Imam uns sah, hat er gefragt: „Ahmad! Wie alt bist du?“
„39“
Der Imam sagte: „Ich bin 44!“

9. Ins Ausland
Erzählt von Sadschestani
Es war ein merkwürdiger Tag. Mamuns Gesandte kam nach Medina, um Imam nach Chorasan abzuholen. Das Gesicht und Verhalten Imams zeugten alle von der Trennung. Als er vom Grabmal des Propheten Abschied nehmen wollte, ging er mehrmals in die Nähe des Schreins und kehrte zurück. Er konnte sich einfach nicht versbschieden. Ich konnte nicht länger warten. Ich ging näher und begrüßte ihn und gratulierte ihm zu seiner Position als Mamuns Nachfolger. Als ich seine Tränen sah, wurde ich traurig. Ich schwieg.. Imam sagte dann zu mir: „Seh mir gut an! Ich reise in ein fremdes Land und werde auch dort sterben... Sadschestani! Mein Leib wird neben dem Grab von Mamuns Vater beerdigt.“

10. Der alte Zimmerteppich
Erzählt von Numan ibn Saad
Eines saß ich neben amir al-Mumenin (Imam Ali (a)). Imam sah mich an und sagte: „Numan! Jahre später wird einer meiner Söhne in Chorasan mittels einer tödlichen Gift Märtyrer. Er, wie ich, heißt Ali und sein Vater heißt, wie Emrans Sohn, Moussa (Moses). Wisse! Wer sein Grabmal besucht, all dessen Sünden (Vor seinem Besuch) wird Gott vergeben. Wegen meinem Sohn Ali!“ Als Imam seine Rede beendete, schwieg ich und dachte ich bei mir: „Das stimmt! Aber weshalb soll ich Sünden begehen und dann Imam um Vergebung bitten und ihn deshalb besuchen? Ich muss ihn nur aus tiefsten Herzen und wegen meiner Liebe zu Ahl-ul-Bait besuchen..“ Ich erblickte Imam Ali (a). Er bestätigte mich mit seinem Lächeln.
11. Wir denken an dich
Erzählt von Abdullah ibn Ibrahim Ghaffari
Ich war arm und hatteeine schwierige Zeit. Einer meiner Gläubiger setztemich wegen seinem Geld unter Druck. Ich fuhr nach Seria, um Imam zu besuchen und ihn zu bitten, damit unter seiner Vermittlung mein Gläubiger mir eine längere Frist gibt. Als ich bei ihm ankam, war er beim Essen. Er lud mich auch ein, mitzuessen. Wir unterhielten uns über verschiedene Sachen und ich habe völlig vergessen, weshalb ich hierher gekommen war! Nach einer Weile zeigte mir Imam einen Teppich, unter dem 340 Dinnar mit einem Schreiben steckten. Auf der Notiz stand: „Es gibt keinen Gott außer Allah, Muhammed ist sein Gesandter und sein Prophet und Ali (a) ist sein Vertreter (Wali)“.
Auf der anderen seite der Notiz konnte ich diesen Satz lesen: „Wir haben dich nicht vergessen. Bezahl deine Schuld mit dieser Summe und gib den Rest für deine Familie aus!“

12. Der Berg und der Kessel
Erzählt von Abassalt Hirawi
Imam Reza und ich kamen in Marv an. Wir hielten uns in der Nähe vom „Dehe Sorch“ (Rotes Dorf) auf. Der Gebetsrufer schaute in den Himmel und sagte: „Mein Herr! Es ist bereits Mittag geworden. Imam stieg von seinem Pferd aus und wollte Wasser trinken. In der Wüste gab es kein Zeichen vom Wasser und kehrten besorgt zurück. Wir waren erstaunt, als der Imam den Boden höhlte und ein Fluss dann zustande kam. Als wir „Sanabad“ betraten, deutete Imam auf einen Bergen, aus dessen Steinen Kessel hergestellt wurden. Imam schaute in den Himmel und sagte: „Lieber Gott! Segne die Speisen, die drinnen in Kesseln aus diesem Bergen gemacht werden. Ich denke, der Berg kriegte eine besonere Aufmerksamkeit Gottes. Der Imam wollte nämlich demnächst, dass seine Speisen nur drinnen der aus dem Bergen gemachten Kesseln zubereitt werden. An dem darauffolgenden Tag machte sich Imam nach einem kleinen Ausruhen zu dem Ort, wo der Vater von Mamun, Haroun-ur-Raschid, begraben wurde. Die Regierungstruppen riefen, dass Imam Haroun besuchen möchte. Imam aber entschärfte ihre Tücke. Er zeichnete eine imaginäre Linie mit seinen Fingern neben dem Grab von Haroun und sagte gerichtet nach uns: „Hier wird mein Schrein sein..Unsere Schiiten werden hierher kommen und mich besuchen..Wer mich bescuht, dem werde Gottes Gnade zuteil. Er stand dann Richtung Kibla und betete und bei einem langen Niederknien flüsterte er etwas... Mir kamen die Tränen..
 
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