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4/5/2015  
Das politische Leben Imam Rezas (a)

 
Das politische Leben Imam Rezas (a)

Der geehrte Imam Reza (a) lebte zu der Herrschaft einer Anzahl von Abbasiden-Kalifen. Jedoch kam es nur in der Herrschaft von Mamun zu einigen Spannungen, was den Imam gezwungen hatte, seine Stellungnahme zu verteidigen. Zehn Jahre von seiner Imamatzeit fiel mit der Kalifenzeit von Haroun zusammen. Zwischen Haroun und dem Imam Reza gab es keine Konflikte, weil Haroun schwer mit den Krisen in der Regierung konfrontiert war.
Haroun war über die Zukunft besorgt
Haroun dachte in seinen letzten Lebesjahren an das Kalifat der Abassiden und dessen Zukunft. Deswegen nannte er seinen Sohn Muhammad-Amin, als er lediglich 5 Jahre alt war, im Jahre 791 n.Ch. als seinen Nachfolger. Sieben Jahre später stellte er Abdullah-Mamun als Nachfolger Amins vor, um die Säulen seiner Regierung zu stärken. Haroun reiste im Jahre 802 n.Ch. zusmmen mit seinen Kindern: Amin, Mamun und Mutamin nach Mekka. Dort unterzeichneten Amin und Mamun ein Abkommen im Beisammensein von politischen Regierungskräften Haroun dann hing ein Exemplar vom Abkommen an die Wand der Kaba. Laut diesem Abkommen stellte Haroun seine beide Söhne als die nachfolgende Kalifen vor und die beiden Söhne wurden beaufragt, sich an ihrem Versprechen einzuhalte. Dann befahl Haroun, dass den Abkommeninhalt vor Pilger in der Hadschzeit vorgelesen wird, damit die Kalifen kundgegeben werden.
Nach dieser Maßnahme verteilte Haroun Geschenke unter Bewohner von Medina. Dann wurde der große islamische Reich an dem besagten Tag unter Amin, Mamun und Mutamin verteilt. Das weiß jeder aus Erfahrung: Dass wenn ein Land mit Gier, Tyrannei und Sünden regiert wird, werden alle Werte missachtet. Harouns „kluge“ Maßnahmen und Entscheidungen zu einer Einigung zwischen Mamun und Amin scheiterten und die beiden Brüder wurden kurz danach ihre Feinde.

Harouns Tode und dessen Folgen
Schließlich verstarb Haroun im Jahre 808 n.Ch. in Touss. Kurz danach kam es zu Konflikten zwischen beiden Brüdern. Haroun deutete mehrmals auf das unfruchtbare Land und jetzt verfolgten seine beiden Söhne seine alte Politik. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden Brüdern, geführt von „Anderen“ veranlasste Mamun zur Enthronung Amins, damit er der nächste Kalif des Islamischen Reiches werde, weil er beeinflusst von seinem Vater nicht einfach das Kalifat aus der Hand geben konnte. Deswegen entschied er sich für eine Maßnahme, und zwar ein Feldzug..
Eine Armee aus Chorasan und eine aus Bagdad machen sich auf dem Weg zur Stadt „Rey“ und bei diesem Krieg verlor unerwartet die Armee von Amin. Bei einem anderen Anschlag gingen die Anhänger von Mamun zur Bagdad und setzten Amin unter druck. Amin verlangte von „Taher“, seinem Armeechef, einen Brief gerichtet an Mamum zu schreiben und dabei Mamun um Huld zu bitten. Amin sagte: „Wenn mir mein Bruder verziehe, sei es akzeptabel, weil er barmherzig ist.. Falls er auch mich umbringe, sei es auch keine Schande..nämlich, ein Tapfer ermordert einen anderen Tapfer und ein Schwert wird durch das ein anderes Schwert zerschlagen.. Natürlich ist es mir lieber von den Wildtieren zerstückt zu werden als von einem Hunden gerettet zu werden.“

Das Schicksal von Amin
Der Chef der Armee von Mamun legte keinen Wert auf die Forderungen Amins und verhaftete ihn. Daraufhin wurde Amin bei einem Anschlag von mehreren Bewaffneten Männern umgebracht. So begann die Herrschaft von Mamun auf das islamische Reich insbesondere auf Bagdad. Obwohl Mamun siegte, aber erwartete ihn ohne Zweifel eine schwierige Zeit..Aus der Sicht der Abassiden war Amin der gesetzliche Kalif nach Haroun und sie gehorchten nur ihm. Außerdem war Amin privilegierter, weil er der Sohn von „Subeide“ war und diese Frau genoss einen guten Ruf und war eine würdige Frau. Deshalb konnte der militärische Marsch Mamuns nicht von der Bevölkerung unterstützt werden.
Als dem Mamun der Haupt von Amin gebracht wurde, sagte der Wesir von Mamun, Fasl ibn Sahl, der eigentlich beim Krieg in Bagdad eine wichtige Rolle gespielt hatte: „Nun sind alle gegen uns..mit ihren Zungen und ihren Schwerten..“ Mamun sagte, als er dies hörte: „Nun musst du dich um eine Lösung kümmern.“
Mamun antwortete auf den Brief von Subeide –die Mutter von Amin- wie folgt: „Ich wiederhole genau das, was Ali ibn Abi Talib über den Mord von Utman sagte, nämlich, ``Bei Gott! Ich habe ihn nicht getötet``, so.. Ich schwöre auch, ich habe meinen Bruder Amin nicht umgebracht! Nichts habe ich befohlen und war ich auch überhaupt nicht mit seiner Ermordung einverstanden!“

Mamuns Kalifat
Mamun wurde am 15. Rabi ul Awal 786 n.Ch. in der Stadt Yasseria geboren. Seine Mutter war eine der Dienerinnen Harouns, namens „Miradschil“ aus „Badqis“. Mamun regierte zu der Kalifenzeit seines Bruders Amin, den östlichen Teil des Islamischen Reiches. Nach dem Tode Amins begann dann seine Vollherschaft im Jahre 813 n.Ch.. Zusammengerechnet betrüg seine Kalifendauer über 20 Jahre.

Die Merkmale von Mamun
Mamun ist der siebte Kalif der Abassiden und besaß im Vergleich zu seinem Bruder und anderen Abassiden-Kalifen besondere Merkmale. Hier zu einigen Meinungen:
- Siouti schreibt zu seiner Beschreibung: „Mamun hatte bezüglich der Weitsicht, starkem Wille, Geduld, Wissen, Klugheit, Kühnheit und Tapferkeit Vorrang vor anderen Kalifen der Abassiden.“
- Ahmad Amin Messri schreibt: „Mamun nahm an verschiedenen Tanzzeremonien teil und zugleich zeigte er eine große Interesse für Bücher, Philosophie sowie wissenschaftlichen Diskussionen..“
- Ibn Nadim bezeichnet Mamun als „Der weiste Kalif in Sachen Fiqh“. Er war ein kluger Mann und hatte ein rätselhaftes Gesicht. Einerseits tadelte er Muslime wegen Vernachlässigung der Gebetsrituale und warnte er sie vor Strafen im Jenseits, andererseits war er total mit diesseitigen Vergnügen beschäftigt.. Er war einmal ein wahrer Schiit und an dem kommenden Tag war er völlig anders und verteidigte sogar den Islamfeinde wie zum Beispiel: Hudschadsch ibn Yusuf..
Weil eine gute Kenntnis von der politischen Lage der Zeit Imam Rezas (a) eng im Zusammenhang mit den Merkmalen der Kalifen steht, lesen wir in diesem Sine weiter:


Mamun und Schwierigkeiten des Kalifats
Das erste Problem war die Erzielung einer Verständigung aller landesweit über seine Macht, was nicht der Fall war. Leute waren nämlich im Grunde gegen seine Herrschaft. Die Bevölkerung in Bagdad, Kufa, Medina, Mekka, Bassra waren gegen ihn. Weil die muslimische Bevölkerung, wenn sie Schiiten oder Alawiten gewesen wären, waren im Grunde gegen die Herrschaft der Abassiden, und wenn sie zu Abassiden gehört hätten, beschuldigten ihn des Mordes Amins und konnten den Mord nicht vergessen und ihm nicht verzeihen.
Das zweite Problem, mit dem Mamun konfrontiert war, waren die landesweite Unruhen, insbesondere einige einflussreiche Rebellen.
Die rebellierten waren: in Mekka, Muhammad ibn Dschafar- bekannt für Dibadsch-; in Medina, Muhammad ibn Ismaeil ibn Dawoud; in Wassit, Dschafar ibn Muhammad; in Madaen, Muhammad ibn Ismael; in Kufa, Abu Suraya... Überall waren Rebellionen zu sehen und diese waren eine ernste Gefahr für die Herrschaft von Abassiden, insbesondere für Mamun..
Das dritte Problem, worüber sich Mamun große Sorgen machte, war die Präsenz einer hervorragenden Persönlichkeit, nämlich Ali ibn Mussa al-Reza. Es wird gesagt, dass Mamun am meiseten über die politische, soziale sowie religiöse Rolle Imams besorgt war, als sich vor jede andere Revoution zu befürchten. Allerdings musste diese Unruhen irgendwie beseitigt werden. Er musste den Tod seines Bruders wieder gutmachen und sich einen guten Ruf zu schaffen. Er wollte sich ebenso von der Gefahr des Imams befreien. Eine der Lösungen, die ihm einfiel, war die Veranstaltung wissenschaftlicher Sitzungen. Dies reichte aber nicht.. Mamun entschied sich, nachdem er sich von seinem Wesir beraten ließ, eine neue Idee vorzustellen, und die Liebe der Bevölkerung zur Religion und zu den Unheilbaren auszunutzen. Die neue Politik Mamuns war die Äußerung seiner Liebe zum Propheten, obwohl er die Prophetennachfolger nicht mochte und war der Meinung, die Politik Muawias sei lediglich richtig; Er tat, was er wollte, egal ob es den anderen nicht gefallen hatte. Sein zweiseitiges Verhalten beruhte auf seine Politik..
Alle Kalifen der Abassiden-Dynastie, insbesondere Mamun behaupteten, sie seien der Führer des Islamischen Reiches, und rechtfertigten ihre Politik mit der Ausrede, sie stammen aus islamischen Lehren. Sie verlangten von Leuten die bedingungslose Befolgung..Sie dachten nämlich, sie seien „Ul ul Amr“ (d.h. deren Befolgung von Gott auf Muslime bestimmt wurde).
Mamun sagt Gutes über Imam Ali (a)
Mamun nennt in einem Brief gerichtet an Bewohner Bagdads als Antwort auf Abassiden einige gute Merkmale Imam Alis (a). Zu denen gehören:
- Unterstützung des Propheten (s) in jeder Gelegenheit
- Opferbereitschaft für den Propheten, z.B. in der Leilatul Mobit-Nacht
- Sein Vorrang auf dem Kriegsfeld zur Bekämpfung der Muschrikin (Gottesleugner)
- Sein Vorrang in Koranwissenschaften und göttlichen Gesetzen
- Auszeichnung als „Wali“ -Nachfolger des Prppheten- in Qadir Chum
- Sein Haus führte zur Moschee des Propheten, obwohl alle anderen Haustüre zu der Moschee aus Prophetenbefehl geschlossen waren
- Die Eroberung von „Chaibar“
- Einzigartigsein im Ahsab-Gefecht sowie die Ermordung von „Amr ibn Abduwad“
- Bruderschaft zwischen ihm und dem Prppheten
- Heirat mit der geehrten Fatima Zahra (s), der lieben Tochter vom Propheten
- Spezielle Koranverse über ihn und seine Familie
- Seine Beisammensein mit dem Propheten in Geschehen wie „Mubahila“
Außerdem spielten Geschehnisse wie das Verhalten Mamuns mit „Alawiten“ und die Rückgabe des „Fadak“ an den Kindern Fatimas sowie die Wahl von Imam Reza als seinen Nachfolger, was bei den vorherigen Kalifen nicht vorgekommen war, eine wichtige Rolle zur Herstellung eines Schia-Bildes von Mamun bei naiven Menschen.
 
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