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2/2/2014  
Die Beliebtheit des Imam und die Zuneigung des Volkes ihm gegenüber

 
Die Beliebtheit des Imam und die Zuneigung des Volkes ihm gegenüber

Mit dem Imam –gegrüßt sei er- sind zahlreiche Anzeichen dafür da, dass er unter der Bevölkerung großen Zuspruch gefunden hatte und die Menschen sich innig mit ihm verbunden hatten.
Fazl Bin Sahl schickte einen Gesandten zum Herrscher von Kufa, der seine Untertanen zur Gefolgschaft Imam Rezas als Thronfolger auffordern sollte. Die Bürger lehnten das ab und sagten, dass sie Imam Reza nicht als Thronfolger, sondern als Kalifen die Hand der Gefolgschaft reichen werden.
Es kam sehr häufig vor, dass Ma`mun sich an Imam Reza wandte, damit dieser die Probleme seiner Regierung löste. Er bat den Imam, seinen Schiiten und Anhängern zu verbieten, etwas gegen Ma`mun zu sagen, denn sie zeigten überall ihre Unzufriedenheit über die Herrschaft von Ma`mun.
Es zeigte sich immer wieder die Volksnähe des Imam. Nach dem Mord an Fazl bin Sahl geriet das Gerücht in Umlauf, dass er nach einer Verschwörung und einem Plan von Ma`mun ermordet wurde. Die Menschen strömten aus ihren Häusern, demonstrierten und protestierten und verurteilten die Verschwörungen. Sie marschierten Richtung Palast von Ma`mun und wollten Rache üben.
Ma`mun war gezwungen, aus dem Palast zu fliehen und im Haus von Imam Reza, das neben dem Palast war, Zuflucht zu suchen und ihn um Hilfe zu bitten. Der Imam sollte die wütende Menge beruhigen. Der Imam trat vor die Menschen und schickte sie alle mit einem Befehl nach Hause.
Das zeigt, welche Stellung der Imam unter der Bevölkerung hatte, sie war gewaltig; in der Stadt, in der Ma`mun seine Gewaltherrschaft aufgebaut hatte, war der Imam von allen akzeptiert und sein Wort regierte die Herzen.
Der Imam führte öffentliche Bewegungen an.
All diese Anzeichen und historischen Belege beweisen, dass die Stellung des Gedankenguts und die Linie Imam Alis unter der Bevölkerung sowohl wissenschaftlich als auch sozial enorm gestiegen war und in jener Zeit hat der Imam die Führung übernommen. Gemäß den Entwicklungen und dem Einfluss sowie der Gefolgschaft und Geschlossenheit von zahlreichen Gruppen hat der Imam in Anbetracht der Veränderungen seiner Zeit ungewöhnliche Bewegungen angeführt. Das ging so weit, dass manche Schiiten ihm vorwarfen, sich gegen das Taghieh (die Verstellung) zu stellen. Sie schickten einen Gesandten zum Imam, um ihn vor Haroun Al-Raschid zu warnen. Sawan bin Yahya sagte: „Als Abol Hassan Musa –gegrüßt sei er- verstarb und Imam Reza das Imamat übernahm, überkam mich die Furcht. Ich sagte ihm: Du hast etwas Großes enthüllt und wir fürchten um dich vor diesem Rebellen. Imam Reza sagte: „Er strengt sich unnötig an. Mir kann man nichts anhaben.“ Von Mohammad bin Sanan wird erzählt, der sagte: „Ich sagte Abol Hassan Reza, du hast zu Zeiten von Haroun deinen Namen in Umlauf gebracht, den Platz deines Vaters eingenommen, obwohl vom Schwerte Harouns Blut tropft.“
Eine weitere Gruppe besuchte den Imam und sagte ihm: „Verhaltet Euch still, so wie es Euer Vater und Großvater getan haben:“ Andere versuchten wiederum ihn zu überzeugen, das Taghieh anzuwenden. Doch der Imam lehnte das alles ab, obwohl das Taghieh ein Nachlass seines Ahnen Imam Sadegh war. In anderen Fällen warnten sie den Imam. Doch diese Anstrengungen zeugten davon, dass der Imam Einsatz zeigte und nicht still blieb, damit das Volk aufgeweckt wurde.
Sie wussten doch nicht, dass der Verlauf der Dinge Veränderungen und die höhere Beliebtheit und den größeren Einfluss in den Herzen der Muslime und ihre Reaktionen auf diese Geschlossenheit bei den Aktivitäten zum Vorschein bringen wird.
Zahlreiche historische Tatsachen belegen die Richtigkeit dieser Behauptung.
Nachdem Imam Reza nach seinem Vater die Führung und das Imamat übernahm, machte er sich in der islamischen Welt auf den Weg; seine erste Reise begann von Medina Richtung Basra, wo er direkt mit seinen Anhängern in Kontakt kommen konnte und mit ihnen über alles sprechen konnte. Es war seine Gepflogenheit einen Gesandten voraus zu schicken, um die Menschen von seiner Ankunft zu benachrichtigen. So konnten sich die Bürger auf seinen Empfang vorbereiten. Danach organisierte er eine große Versammlung der Bürger und sprach mit ihnen über seine Führungsrolle und Imamat. Dann rief er sie auf, ihre Fragen zu verschiedenen islamischen Lehren an ihn zu stellen. Danach forderte er Treffen mit Wortgelehrten und Rhetorikern und auch mit nichtmuslimischen Wissenschaftlern, um mit ihnen zu debattieren und zu argumentieren. Und schließlich ließ er die Bürger von Kufa wissen, dass er noch drei Tage bei ihnen bleiben würde. Er blieb in Kontakt mit seinen Gefolgsleuten und nahm auch Kontakt zu seinen Debattierpartnern, Juden und Christen und jenen in der islamischen Welt, die eine gleiche Gesinnung hatten, auf, um mit ihnen über verschiedene Themen zu sprechen. Diese letzteren waren aus dem Grund für ihn wichtig, weil sie über ihre Übersetzungen und Wortdisputationen die islamische Welt auf sich aufmerksam machten.
Der Imam führte bei seinen Reisen mit allen Gruppen und wissenschaftlichen Bewegungen unterschiedliche Gespräche. Mohammad bin Isa Taghtni sagt: „Ich sammelte die Fragen, die an den Imam gestellt wurden; es waren 18.000 an der Zahl, die der Imam beantwortet hatte.“
Ibrahim bin Abbas Suri sagte: „Ich habe niemals erlebt, dass dem Imam eine Frage gestellt wurde und er diese nicht beantwortete.“
Die Vorfahren von Imam Reza waren in ihrem Aufruf nicht so offen. Sie gingen nicht auf Reisen, um direkt mit ihren Anhängern in Kontakt zu kommen. Doch für Imam Reza war das eine natürliche Sache. Er hatte großen Einfluss unter der Bevölkerung gewonnen und der Einfluss der Bewegung und des Gedankenguts von Imam Ali –gegrüßt sei er- war im Geiste und der Gesellschaft der Muslime auf Grund der aktiven und bewussten Führung Imam Rezas erheblich gestiegen.
Es passierte aber etwas: Eine Gruppe der Anhänger des Imam, die eigentlich die Gedankenlinie der Ahnen von Imam Reza befolgte, konnte sich scheinbar nicht den neuen Gegebenheiten anpassen und so kam es, dass sie gegen den Imam protestierten.  
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