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1/11/2019  
Wie hat der Westen die Schia kennengelernt?

 
Wie hat der Westen die Schia kennengelernt?

Hojjat Ol-Eslam Said Dschazari, Hochschullehrer an der katholischen Universität in Paris hat in einem Fachseminar zum Thema System der religiösen Erziehung an der Universität und Howze mitgeteilt, dass die Studien über das Schiitentum, die Geschichte seiner Entstehung und dessen Themen erstmals im Jahr 1940 in Straßburg in Frankreich angestoßen worden seien. Das Seminar wurde an der Universität für islamische Studien stattgefunden.
Nach 1940 hätten eine Serie von Forschungen und Studien über die Schia an der Oxford-Universität und dann an der University of Chicaco angefangen, fügte er hinzu. „Anfangs wurde das Schiitentum im Westen als eine Sekte bekannt und die Schia wurde im Jahr 1960 als eine kleine islamische Sekte in den universitären Forschungen thematisiert“, sagte Herr Dschazari.
Später habe man vor allem dank der Bemühungen von dem Islamwissenschaftler „Henry Corbin“ neuere tiefe Erkenntnisse über die Schia im Westen vor allem in Frankreich gewonnen. So kenne man im Westen das Schiitentum als eine wirkungsreiche Religion im Islam und in der Welt, deren Erkenntnisse und das Wissen darüber zu einem akademischen Disziplin geworden sei. Nach der Ansicht von Corbin sei die Schia eine innerliche Bewegung des wahren Islams. Dieses Gedanken sei in der Zeit von Corbin entstanden und habe sich danach als eine starke Lehre in Frankreich und England fortgesetzt.  
Der Professor an der katholischen Universität in Paris sagte weiter, dass die interreligiösen Dialoge zwischen den französischen Christen und dem Iran hätte sich vor der islamischen Revolution im Iran auf ein paar Stunden Gespräch zwischen dem damaligen Papst und den schiitischen Gelehren in einer Halle im Mehrabad-Flughafen beschränkt, heute finden aber mehrere Treffen und Autausche statt.
 
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