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7/21/2018
Die Touristen im Haus des Freundes

Ein Einblick in die Dienstleistungen des Zentrums der internationalen Angelegenheiten der Astan-e Qods Razawi für die internationalen Pilger   
Die Touristen im Haus des Freundes

Dem Ausbau des erleuchteten Gebäudekomplexes des heiligen Schreins von Emam Reza (Friede sei mit ihm) kam eine Zunahme der Anzal von Pilgern einher. Die Bedeutung von Mashad ol-Reza als ein Zentrum des religiösen Tourismus ist nicht nur im Iran sondern auch in der islamischen Welt gestärkt worden.  



Obwohl für die nichtmuslimischen Touristen einen Zutritt zu dem erleuchteten Grabmal von Emam der Liebe und Freudlichkeiten sowie einen Zugang zu der Goharshad-Moschee nicht möglich ist, lockt die sprituelle Atmosphäre vieler anderer Orte im heiligen Schrein die Touristen an und sie verbringen Stunden und bestaunen die Größe der Architekturkunst, die Art und Weise der Gebete der Muslime usw. 



Bessere Präsentation nötig

Zu dem heuligen Razawi-Schrein kommen verschiedene Typen von Touristen. Einige kommen selbstfinanziert direkt von ihren Heimatländern nach Mashhad, davon meist haben keine Verbindung mit dem Zentrum der internationalen Angelegenheiten der Astan-e Qods Razawi. Sie kommen zur Pilgerfahrt und gehen dann wieder nach Hause zurück. Hojjat ol-Eslam Seyed Hamed Malakouti Tabar, der Leiter des Büros der Kommunikation und internationalen Zusammenarbeit im Zentrum der internationalen Angelegenheiten der Astan-e Qods Razawi sagte in diesem Zusammenhang, dass die Werbung und Präsentation ihrerseits wenig gewesen sei und die meisten internationalen Pilger wüssten nicht, welche Dienstleistungen ihnen die Astan-e Qods Razawi anbieten könne, die sie beanspruchen könnten. Die Pilger könnten zum Hazrat-Gästehaus eingeladen werden, für sie organisiere die internationale Abteilung Besichtigungstouren und nach der Besichtigung schlage das Zentrum ihnen je nach ihrer Sprache und Herkungskultur unterschiedliche Besuchen. Für die Arabisch-Sprachigen werde der Besuch des Al-Qadir-Halle empfohlen, die urdosprachigen Touristen würden zum Kosar-Rawaq (Säulengang Kosar) geschickt und die englischsprachigen Touristen gingen zum Dar-ol-Rahmah Rawaq (Säulengang Darolrahmah). Dort könnten sie sich Videos und Clips zu dem heiligen Schrein, dessen Geschichte und kulturelle Services anschauen. Je nach der zeitlichen Möglichkeit könnten sie auch Ansprachen, religiösen Predigte sowie panegyristische Festreden mit erleben. 



Die speziellen internationaken Pilger

Zu den internationalen Pilgern gehören auch die Verantwortlichen und Funktionäre, politische Persönlichkeiten und Kulturschaffender aus verschiedenen Ländern, die die Pilgerfahrt machen oder den heiligen Schrein besuchen. Je nach der protokollarischen Ebene organisere das Zentrum der internationalen Angelegenheiten entsprechede Besuche. Dieses Zentrum habe bereits Kooperationsvereinbarungen zum Empfang politischer und kultureller Persönlichkeiten aus anderen Ländern, so Hojjat ol-Eslam Malakouti Tabar. Es gebe gemeinsame Projekte mit anderen Ländern in diesem Zusammenhang. Diese Gäste kamen vor allem aus anderen Ländern in der islamischen Welt. Vor zwei Jahren hätten sie Kooperationen mit diesen Ländern aufgenommen, die nun ausgebaut würden. 

Auch für die politischen Persönlichkeiten und die Funktionäre im Kulturbereich könnten sie gerne Besuche organisieren, wenn sie ihnen vorher über ihren Besuch Bescheid geben, so der Leiter des Büros. Besichtigungen im heiligen Schrein, gesegnetes Essen im Restaurant des heiligen Schreins, Organisation der Treffen und Gespräche, Sitzungen zum Gespräch über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Astan-e Qods Razawi, den Individuen, Instituten und Organisationen aus anderen Ländern, könnten angeboten werden, fügte er hinzu. 
 
Zusammenarbeit mit politischen und kulturellen Persönlichkeiten aus anderen Ländern biete eine gute Möglichkeit zum Ausbau der Kooperationen zwischen den Ländern. Dank der Auslandvertretungen und anderer Abteilungen in der Astan-e Qods Razawi seien bereits vielfältige und umfangreiche Kooperationsprojekte zwischen der Astan-e Qods und anderen Ländern zusatnde gekommen. Wie der Leiter des Büros für Kommunikation und internationale Zusammenarbeit im Zentrum der internationalen Angelegenheiten der Astan-e Qods Razawi mitteilte, dieses Büro habe spezielle Programme für die Pilger in der Keramat-Dekade (der zehntätige Zeitraum zwischen dem Jahrestag der Geburt von Emam Reza (Friede sei mit ihm) und der Geburt von Fatemeh Masoumeh (Friede sei mit ihr) nennt sich im iranischen religiösen Kontext Keramat-Dekade, Dekade der Großzügigkeit), in den ersten Tagen von Moharram, der letzten Dekade des Monats Safar (nach dem Mondkalender) sowie für die Fastentagen in Ramadan. Die „in Schatten der Sonne“-Karawane, Versand von Missionaren und die Organsiation der Razawi-Kulturwochen in anderen Ländern seien weitere Kulturprogramme, die in Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden und Organisationen angeboten würden, fügte er hinzu. 


Die Pilger beim Emam der Liebe und Freundlichkeit (Friede sei mit ihm), die nicht über ausreichende Mittel verfügen

Manche Pakistaner seien z.B. die Pilger des heiligen Schreins, deren mühsame Fahrt nach Mashhad mit vielen verschiedenen Schwierigkeiten verbunden sei und nicht über ausreichende Mittel für ihren Aufenthalt verfügen . Wie Hojjat ol-Eslam Malakouti Tabar sagte, bekämen täglich bis 800 bedürftige Pilger aus Pakistan das warme Essen, organisiert von der Astan-e Qods Razawi und nach einer Zusage vom Vorsitzenden der Astan-e Qods Razawi Stiftung. 

Die Pilger-Gruppen aus Pakistan würden gleich an der Mirjaveh-Grenze auf dem Boden der islamischen Republik Iran identifiziert. Die Leiter der Gruppe werde von diesem Angebot informiert und werde mit dem Zentrum der internationalen Angelegenheiten in Kontakt gesetzt. Die Abteilung der Hilfe für Bedürftigen in der Astan-e Qods Razawi bekämen die Informationen zu Pilger-Gruppen, deren Anzahl und Wünsche usw., und organisierten Essen und Unterkunft für sie. 


Die meisten internationalen Pilger

Die meisten Pilger kommen aus Pakistan und Irak. Die größte Anzahl von Pilger des heiligen Schreins sind Pakistaner und Iraker. Der Leiter des Büros von Kommunikation und internationale Zusammenarbeit im Zentrum der internationalen Angelegenheiten in der Astan-e Qods Razawi sagte dazu: „früher kamen die meisten Pilger aus dem Irak. Saudi Arabien stand auf dem zweiten Platz. Momentan sind aber die meisten Pilger aus dem Irak und dann aus Pakistan. Die arabissprachigen Pilger aus Qatar, Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Bahrain sind im dritten Platz. Wir haben auch Pilger aus europäischen, zentralasiatischen Ländern und auch aus Indien“. Etwa 10% der gesamten Touristen, die nach Iran kommen, besuchen Mashhad und den heuligen Schrein von Emam Reza (Friede sei mit ihm). Hojjat ol-Eslam Malakouri Tabar sieht diese Anzahl als wenig und ausbaufähig. Man müsse versuchen, dass diese 10%-Zahl sich auf 30% erhöht. Dazu müsse man planen und sich Mühe geben. 


Die internationalen Pilger, die zum ersten Mal den heiligen Schrein besuchen

Die internationalen Pilger, die zum ersten Mal zum heiligen Schrein kommen, bilden eine andere Gruppe von Pilgern, für die das Zentrum der internationalen Angelegenheiten Sonderprogramme arrangiere, so der Leiter des Büros von Kommunikation und international Zusammenarbeit im Zentrum der internationalen Angelegenheiten. Er fügte hinzu: „Wir sind dabei, ein Komitee zu bilden, um allen bedürftigen Erst-Pilgern gute Service für ihren Aufenthalt zu ermöglichen. Diese Dienstleistungen bestehen aus Unterkunft, warmem Hazrat-Essen, Besichtigungstouren, Besuchen in der Bibliothek, Museen, Visa-Angelegenheiten, Jouristischen Beratungen und kulturellen Dienstleistungen. 


Gute Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden

Sie hätten jedes Jahr Tausende von Pilgern aus anderen Ländern, deren Ziel in erster Linie nicht die Pilgerfahrt nach Mashhad sei, so Hojjat ol-Eslam Malakuti Tabar. Viele von ihnen wüßten überhaupt nicht, dass eine Stadt mit dem Namen Mashhad im Iran und drin den heiligen Schrein von achten Emam Reza (Friede sei mit ihm) gebe. „Alle zuständige Organisationen und nationale Behörden müssen sich bemühen, entsprechende Informationen über die touristischen Möglichkeiten in Mashhad zu verbreiten und versuchen, mehr Touristen und Pilger für den heiligen Schrein anzulocken“, so Hojjat ol-Eslam Malakouti Tabar. 

Einladung zum Essen mit dem Passport
Alle internationalen Pilger werden zum gesegneten Hazrat-Essen eingeladen, wenn sie ihre Pässe vorzeigen. Wie der Leiter des Büros der Kommunikation und internationalen Zusammenarbeit des Zentrums für internationale Angelegenheiten in der Astan-e Qods Razawi mitteilte, dieses Büro verteilt Essen-Gutscheine und viele andere Services und versucht, einen schönen und erinnerungsreichen Aufenthalt für alle Pilger zu ermöglichen. Ein guter Gastgeber für diese lieben Pilger zu sein, setze eine gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Behörden und Organisationen voraus. 
 
 
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